LanghaarkatzenLanghaarkatzen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu ihren kurzhaarigen Artgenossen brauchen sie aber mehr Pflege.

Abhängig von der Rasse müssen die Tiere täglich gebürstet werden. Wem dies zu viel Aufwand ist, der sollte lieber eine Kurzhaarkatze bei sich einziehen lassen…

Wer sich dem Charme von Perser und Co nicht entziehen kann, sollte seine Katze früh an das tägliche Kämmritual gewöhnen. Am einfachsten ist es, wenn Uhrzeit und Ort ähnlich sind. Also z.B. Abends vor dem Fernseher mit einem Kaustängchen. Fängt man frühzeitig damit an, die Katze ans Kämmen zu gewöhnen, macht sie keine schlechten Erfahrungen mit Kamm und Bürste und genießt die tägliche Zuwendung.

Ist der Halter mit dem Kämmen nachlässsig, oder die Katze unkooperativ kann das Haar verfilzen. Dies ist nicht nur ein optisches Problem, unter den Filzplatten kann sich Ungeziefer ungestört vermehren. Aber auch Hautentzündungen, Ekzeme und Pilzerkrankungen sind keine Seltenheit. In diesem Fall hilft nur der Gang zum Tierarzt. Dieser schert die Katze, während sie in Narkose gelegt ist. Scheren sollte aber immer nur der letzte Ausweg sein. Besser ist es, die Katze sanft an das tägliche Ritual zu gewöhnen.

Dies ist auch besonders wichtig, da auch Langhaarkatzen Fellpflege betreiben und sich putzen. Zu viele lose Haare, können zu schweren Magen-Darm-Problemen führen, da die langen Haare sich als Haarknäul sammeln und nicht mehr ausgeschieden werden können.

Die Analregion sollte auch täglich kontrolliert werden, da oft Kot in den Haaren hängen bleibt.

Dagegen ist es unnötigt die Katzen oft zu baden. Ist das Fell strähnig oder fettig kann man Katzentrockenshampoo oder Babypuder verwenden. Dies ist angenehmer für die oft wasserscheuen Katzen und schont die Haut.