Ob Hunde glücklicher sind, wenn sie mit einem Hundekumpel leben, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn man sich für einen zweiten Hund entscheidet und das Glück hat, dass sich die Beiden sehr gut verstehen, zusammen spielen und kuscheln, dann ist es für den Halter eine Freude die Beiden zu beobachten.

Doch am Anfang bedeutet es für den Menschen mehr Zeit und Energie für die Eingewöhnung und Erziehung des zweiten Hundes aufzubringen. Auch die finanziellen Mehrkosten sollten gut bedacht werden. Daneben ist auch die Urlaubsbetreuung von zwei Hunden um einiges schwieriger. Viele Alltagsaktivitäten, wie z.B. ein Restaurantbesuch sind mit zwei Hunden nur stark eingeschränkt möglich.

Auch der tägliche Trainingsumfang nimmt mit zwei Hunden zu. Die nötige Zeit und Energie sollte ihnen zur Verfügung stehen.

Die Haltung von zwei Hunden hat aber den großen Vorteil, dass ihr Hund sein innerartliches Sozialverhalten richtig ausleben kann. Verstehen sich ihre beiden Hunde, sind sie viel ausgeglichener und zufriedener. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr Ersthund Lust auf hündische Gesellschaft hat und die beiden sich auf der selben Wellenlänge befinden. Deshalb sollten sie sich vor Anschaffung eines zweiten Hundes Gedanken über ihren Ersthund machen, damit der Neuzugang von seinem Wesen her zum Ersthund passt. Wir haben uns beim zweiten Hund für die gleiche Rasse entschieden. Die Ähnlichkeit hat es den beiden und uns Menschen einfacher gemacht als “Rudel” zusammen zu wachsen.