EKHKatzen gelten ab einem Alter von 11 Jahren als Senioren.

Dabei merkt man dies den Stubentigern aber nicht unbedingt an.

Damit eine Katze auch im Alter fit bleibt, sollte sie regelmäßig von einem Tierarzt untersucht werden. Eine häufige Erkrankung im Seniorenalter ist die chronische Niereninsuffizienz.

Die Krankheitsanfälligkeit nimmt im Alter zu, deshalb ist der regelmäßige Besuch in der Tierarztpraxis wichtig. Es empfiehlt sich mindestens einmal im Jahr einen geriatrischen Check machen zu lassen. Ob man im hohen Alter impft, oder nicht, sollte individuell mit dem Tierarzt besprochen werden. Sinnvoll ist natürlich eine gründliche Parasitenbekämpfung.

Die meisten Senioren brauchen mehr Ruhe und Zuwendung, als in jungen Jahren.

Versuchen sie Übergewicht zu vermeiden und passen sie das Futter an die erhöhten Ruhephasen ihres Tigers an.

Lassen Ohren und Augen nach, sollte in der Wohnung keine Möbel verrückt werden. Auch über die individuelle Gefährlichkeit des Freiganges bei nachlassenden Sinnesleistungen muss nachgedacht werden.

Bei vielen Katzen nutzen sich im Alter die Krallen nicht mehr wie früher ab. Ist dies bei ihrer Katze der Fall, können sie mit einer Krallenschere nachhelfen.

Auch bei der Fellpflege brauchen manche Samtpfoten im Senioralter Unterstützung. Ein Kamm und ein feuchtes Tuch helfen bei der Wellnessbehandlung. Im Idealfall haben sie ihre Katze schon in jungen Jahren an Kamm und Bürste gewöhnt. Ansonsten helfen Leckerlis und eine tägliche Routine. Immer am selben Ort und zu ähnlicher Uhrzeit bürsten und pflegen.

Die Zähne sollten ihre besondere Aufmerksamkeit geniessen. Kontrollieren sie diese regelmäßig auf Zahnstein.

Jede Woche ist ein Termin mit der Waage entscheidend, um Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen.

Denn die meisten Alterserkrankungen haben eines gemeinsam, sie verlaufen schleichend und oft werden sie deshalb zu spät erkannt und behandelt!