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Hundenasen

HundenaseDie Nase des Hundes besitzt 20 bis 40 mal soviele Riechzellen wie der Mensch. Durch die spezielle Weise des Hundes 300 mal in der Minute zu schnüffeln wird die Riechleistung noch verstärkt. Der Hund wird deshalb vom Mensch als Spürhund in den Bereichen Sprengstoff, Drogen, Personen, Brandmittel, Vermissten- und Leichensuche eingesetzt.

Hunde, die in diesen Bereichen von der Polizei oder Rettungsdiensten ausgebildet werden, sind meist Hunde, die einen hohen Spieltrieb haben. Erst im Alter von 6 Monaten lässt sich erkennen, ob ein Hund z.B. für den Polizeihundedienst geeignet ist. Bei der Ausbildung lernen die Hunde ein Bringsel, das mit dem Geruch präperiert ist, den der Hund später anzeigen soll, zu suchen und damit zu spielen. Die Anzeigemethode hängt vom gesuchten Stoff ab, ein Sprengstoffhund zeigt durch ruhiges Liegen den gesuchten Stoff an, während z.B. ein Leichenspürhund zu Wasser im Boot kratzt oder bellt. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Hundeführer wichtig. Der Hund sucht auf sein Kommando und mit seiner Hilfe z.B. einen Raum ab.

Aber auch die Medizin erkennt den Nutzen von Hundenasen. Immer mehr Menschen, die an Diabetes leiden, lassen ihren Hund zum Diabetiker-Warnhund ausbilden. Diese Ausbildung ist teuer, gerade aber bei Menschen, die die Anzeichen einer beginnenden Unterzuckerung nicht erkennen können, kann ein solch ausgebildeter Hund das Leben retten.

Auch beim Erkennen von Tumoren gibt es immer wieder spektakuläre Fälle, in denen ein Hund solange an einer bestimmten Hautstelle gekratzt hat, bis der Mensch endlich zur Untersuchung ging und Hautkrebs festgestellt wurde.

Denken wir deshalb immer daran, unseren Freund nasentechnisch spielerisch zu fordern, denn Nasenarbeit macht allen Hunden Spass!

Möglichkeiten die Hundenase auszulasten sind z.B. Ziel-Objekt-Suchen, Fährtenarbeit oder Mantrailling.

 

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