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Ins Körbchen

ins KörbchenHunde brauchen einen festen Liegeplatz. Dieser sollte sich an einem strategisch unwichtigen Platz befinden, also z.B. nicht direkt an der Tür oder mit Blick auf die Tür. Gerade territorial veranlagten Hunden soll durch den Liegeplatz vermittelt werden, dass sie keine territorialen Aufgaben im Haus zu erfüllen haben. Da Hunde soziale Tiere sind, sollten sich die Liegeplätze aber in der Nähe der Menschen und nicht ganz abseits des Lebens im Haus befinden.

Damit der Hund später auf Kommando auf seinen Liegeplatz geht, wird dieser im ersten Schritt so angenehm wie möglich für ihn gemacht. Der Hund bekommt sein Fressen auf dem Liegeplatz und verknüpft diesen damit positiv. Später kann der Mensch nur noch Futterstückchen auf die Decke/das Körbchen werfen. Jedes Mal, wenn der Hund auf seinen Liegeplatz geht, wird das Kommando “Ins Körbchen”/ “Decke”/ “Korb” genannt.

Als nächstes wird der Hund mit einem Leckerchen auf den Liegeplatz gelockt. Hilfreich kann hier auch eine Hausleine sein. Auch hier wird wieder das Signalwort “Ins Körbchen” genannt. Nun kann der Abstand, aus dem der Hund zum Körbchen geschickt wird variiert werden. Klappt das gut, sollte man langsam auch die Zeit des Liegens verlängern und die Futterbelohnungen nur noch manchmal einsetzen. Bitte denken sie daran die Übung immer mit ihrem Auflösungssignal zu beenden.

Am Anfang des Trainings sollten sie auf jeden äußeren Reiz verzichten. Klappt alles gut, können sie erst selbst vor dem Hund durchs Zimmer laufen und später fremde Personen hinzuziehen. Wollen sie den Raum verlassen, ist es am Anfang sinnvoll den Hund durch eine Leine am Verlassen der Decke zu hindern. So kann er die Übung nicht falsch machen. Die Leine können sie an einem Haken in der Wand befestigen. Denken sie aber daran, dies immer nur eine kurze Zeit zu machen, da die Gefahr, sich durch verwickeln zu verletzen sehr groß für den Hund ist.

Steht ihr Hund während der Übung auf, schicken sie ihn mit Kommando wieder ins Körbchen zurück, natürlich wird dies nicht belohnt! Überlegen sie warum ihr Hund aufgestanden ist und gehen sie lieber 2 Schritte zurück und bauen (noch) langsamer die Schwierigkeit aus.

Wenn sie gut trainieren, können sie ihren nächsten Besuch mit einem brav im Körbchen liegenden Hund überraschen, der wohlerzogen wartet!

Haben sie ihrem Hund das “Ins Körbchen” anders beigebracht?

oder haben sie ein anderes Signalwort für diese Übung?

Wir freuen uns über ihren Kommentar…

 

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